Der Bass gehört
auf die Fläche.
Bei einem Clubbing entscheidet nicht die Lautstärke über den Abend, sondern wo sie ankommt. Auf der Tanzfläche soll der Bass im Brustkorb sitzen. An der Bar soll man sich unterhalten können, ohne zu schreien. Und beim Nachbarhaus soll möglichst wenig ankommen. Das sind drei Anforderungen an dieselbe Anlage, und sie lösen sich über Aufstellung, nicht über Watt.
Wo die Subwoofer stehen
Tiefe Töne gehen um Ecken und durch Wände; sie lassen sich nicht richten wie Licht. Was man beeinflussen kann, ist die Aufstellung: Subwoofer nebeneinander in der Mitte bündeln den Druck auf der Tanzfläche, getrennt links und rechts verteilen ihn im ganzen Raum. Für ein Clubbing ist meistens Ersteres richtig — mehr Wirkung dort, wo getanzt wird, und weniger dort, wo niemand sie braucht.
Licht braucht etwas zum Anleuchten
Ein Lichtstrahl ist in klarer Luft unsichtbar; man sieht nur den Punkt, wo er auftrifft. Erst Nebel oder Dunst macht den Strahl selbst sichtbar — das ist der Unterschied zwischen einer beleuchteten Tanzfläche und einem Raum, in dem etwas passiert. Wichtig ist ein Gerät, das gleichmäßig arbeitet, statt in Schwaden auszustoßen, und eine Absprache mit der Location wegen der Rauchmelder.
Auf- und Abbau mitten in der Nacht
Ein Clubbing endet spät, und danach muss die Technik raus — oft in derselben Nacht, weil der Raum am nächsten Tag anders gebraucht wird. Das ist Teil der Planung, nicht ein Anhängsel: Zufahrt, Aufzug, Tragewege und wer um vier Uhr früh noch da ist. Wir sagen vorher, was wir dafür brauchen.
Was der DJ vorfindet
DJs bringen unterschiedliche Gewohnheiten mit. Manche kommen mit eigenem Controller, manche erwarten Player und Mixer, manche wollen nur einen Anschluss. Wir klären das vorher ab, damit nicht um einundzwanzig Uhr ein Kabel fehlt, das niemand mitgedacht hat.
- ▸Beschallung mit Subwoofern für die Tanzfläche
- ▸Getrennte Beschallung für Bar und Nebenräume
- ▸DJ-Setup oder Anschluss für mitgebrachte Geräte
- ▸Lichtstimmung über der Tanzfläche statt Deckenlicht
- ▸Nebel oder Dunst, mit der Location abgestimmt
- ▸Auf- und Abbau in der Nacht
Jedes Setup wird auf Location, Gästezahl und Ablauf zugeschnitten — die Liste ist ein Ausgangspunkt, keine Packliste.
Was uns dazu oft gefragt wird.
Das gibt die Location beziehungsweise die Behörde vor, nicht wir. Sag uns, was gilt — wir richten die Anlage darauf ein. Eine gut aufgestellte Anlage klingt bei gleicher Lautstärke deutlich besser als eine schlecht aufgestellte.
Kann passieren, und das muss vorher mit der Location geklärt sein. In manchen Räumen wird die Anlage für den Abend umgestellt, in manchen ist Nebel nicht möglich. Dann arbeiten wir anders — sagen es aber vorher.
Kein Problem, und oft der bessere Abend. In einem kleinen Raum ist zu viel Anlage schlimmer als zu wenig: Es wird laut, ohne besser zu werden. Wir dimensionieren auf den Raum.
Bei kleineren Partys richten wir die Anlage ein und übergeben sie. Bei größeren oder wenn mehrere DJs wechseln, ist jemand von uns da. Was sinnvoll ist, sagen wir dir nach den Eckdaten.
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