Lauter ist
nicht verständlicher.
Der häufigste Satz nach einer misslungenen Rede lautet „man hat nichts verstanden“ — und fast nie lag es daran, dass die Anlage zu leise war. Verständlichkeit entsteht dadurch, dass der Schall aus der richtigen Richtung kommt, im ganzen Raum ähnlich laut ankommt und nicht von Reflexionen zerrieben wird. Eine zu große Anlage macht das schlechter, nicht besser. Deshalb fragen wir zuerst nach dem Raum und nach dem, was gesagt oder gespielt wird — und erst danach nach der Gästezahl.
Sprache und Musik sind zwei Aufgaben
Eine Anlage, die eine Band trägt, ist für eine Rede oft ungeeignet — und umgekehrt. Musik verträgt und braucht Tiefton, Sprache wird dadurch matschig. Bei Veranstaltungen, die beides haben — also bei fast allen — lösen wir das nicht mit einem Kompromiss, sondern mit getrennten Einstellungen, zwischen denen umgeschaltet wird. Das kostet kein zusätzliches Gerät, nur etwas Vorbereitung.
Warum zwei Boxen vorne oft die falsche Antwort sind
Links und rechts von der Bühne ist die Anordnung, die jeder kennt. Sie funktioniert, solange der Raum nicht viel tiefer als breit ist. Wird er länger, ist es vorne zu laut, bevor es hinten laut genug ist — und wer in der ersten Reihe sitzt, geht früher. In langen Sälen und Zelten arbeiten wir deshalb mit zusätzlichen Lautsprechern weiter hinten, die zeitlich passend angesteuert werden, sodass der Klang weiterhin von vorne zu kommen scheint.
Rückkopplung ist kein Schicksal
Das Pfeifen entsteht, wenn ein Mikrofon hört, was aus der Anlage kommt. Dagegen hilft vor allem Anordnung: Mikrofone dürfen nicht vor den Lautsprechern stehen, und ein Ansteckmikrofon nah am Mund braucht weniger Verstärkung als ein Standmikrofon in einem Meter Entfernung. Der Rest ist Einstellungsarbeit vor der Veranstaltung — nicht Hektik währenddessen.
Draußen gelten andere Regeln
Im Freien fehlt alles, was den Schall zurückwirft: Was nicht direkt beim Gast ankommt, ist weg. Gleichzeitig trägt der Schall weiter, als einem lieb ist — und die Nachbarschaft hört mit. Bei Veranstaltungen im Freien klären wir deshalb früh, welche Auflagen gelten und bis wann. Eine Anlage, die um 22 Uhr abgedreht werden muss, plant man anders als eine, die bis zwei Uhr läuft.
- ▸Kompaktanlagen für Reden, Empfänge und kleine Feiern
- ▸Mehrwegsysteme und Line-Arrays für Konzerte und große Flächen
- ▸Subwoofer, getrennt regelbar — für Musik an, für Reden aus
- ▸Funkmikrofone: Hand, Ansteck und Headset, Frequenzen koordiniert
- ▸Digitale Mischpulte, auch mit vorbereiteten Einstellungen
- ▸Monitore für die Bühne, bei Bedarf In-Ear
- ▸Zuspielung für DJ, Laptop und Musik vom Handy
Jedes Setup wird auf Location, Gästezahl und Ablauf zugeschnitten — die Liste ist ein Ausgangspunkt, keine Packliste.
Was uns dazu oft gefragt wird.
Die Frage führt in die Irre — entscheidend ist die Fläche und der Raum, nicht die Kopfzahl. 150 Gäste in einem Gewölbekeller brauchen etwas anderes als 150 Gäste im Zelt. Gib uns Länge, Breite und ob es drinnen oder draußen ist, dann wird die Antwort belastbar.
Häufig, und meistens gut. Wir liefern dann das, was er nicht dabei hat — oft Mikrofone für Reden, Beschallung für Nebenräume oder eine Anlage, die groß genug für den Saal ist. Wir stimmen uns vorher mit ihm ab.
Ab etwa fünfzig Gästen in einem halligen Raum: ja. Vorher merkt man den Unterschied vor allem daran, dass niemand nachfragen muss. Das ist die unauffälligste Art, eine Veranstaltung besser zu machen.
Das hängt zu sehr vom Einzelfall ab, um hier eine Zahl hinzuschreiben, die dann nicht stimmt. Im Konfigurator stellst du dir dein Setup zusammen und bekommst eine Anfrage, die wir am selben oder nächsten Tag beantworten.
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deinem Event.
Schick uns die Eckdaten — du bekommst zeitnah eine ehrliche Einschätzung und ein Angebot. Unverbindlich, und ohne dass dich danach jemand verfolgt.
Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden.