Drei Zahlen entscheiden,
ob es gut aussieht.
Eine LED-Wand ist die Technik, bei der am meisten Geld für das falsche Gerät ausgegeben wird — weil man vorher selten weiß, worauf es ankommt. Es sind drei Zahlen: der Abstand der Bildpunkte, der Abstand des Publikums, und die Helligkeit. Stimmt eine davon nicht, hilft auch eine größere Wand nicht weiter. Stimmen alle drei, sieht selbst eine kleine gut aus.
Pixelabstand und Betrachtungsabstand
Der Abstand zwischen zwei Bildpunkten wird in Millimetern angegeben. Je kleiner, desto feiner das Bild — und desto teurer. Entscheidend ist aber nicht der Wert allein, sondern das Verhältnis zum Abstand des Publikums. Als grobe Faustregel gilt: Der Wert in Millimetern entspricht ungefähr dem Mindestabstand in Metern, ab dem man keine einzelnen Punkte mehr sieht. Für eine Bühne, deren erste Reihe ohnehin acht Meter entfernt sitzt, ist eine feine Wand hinausgeworfenes Geld. Für einen Messestand, an dem man einen Meter davor steht, ist eine grobe unbrauchbar.
Der Punkt, an dem draußen viele scheitern
Tageslicht ist heller, als man denkt. Ein Bildschirm, der im Saal strahlt, wird auf einer Wiese um vierzehn Uhr zu einer grauen Fläche. Für Veranstaltungen bei Tag braucht es deshalb Module, die ausdrücklich dafür gebaut sind — und selbst dann ist die Frage wichtig, ob die Sonne direkt auf die Fläche fällt. Wenn eine LED-Wand bei Tageslicht enttäuscht, liegt es fast immer hier und fast nie an der Auflösung.
Was aufs Bild kommt
Eine LED-Wand hat selten das Seitenverhältnis, das ein Laptop erwartet — sie ist so breit und so hoch, wie man sie zusammensetzt. Präsentationen, Videos und Livebilder müssen deshalb auf die tatsächliche Fläche gebracht werden, sonst stehen schwarze Balken oder Gesichter werden gestreckt. Das machen wir vorher, mit euren echten Dateien, nicht mit einem Testbild. Wer am Veranstaltungstag zum ersten Mal sieht, wie seine Folien wirklich aussehen, hat ein Problem, für das dann keine Zeit mehr ist.
Gehängt oder gestellt — und wie schwer
LED-Module wiegen. Eine Wand, die gehängt wird, braucht einen Punkt, der das aushält, und den Nachweis dazu. Wo nicht gehängt werden kann, bauen wir von unten auf einem Gerüst auf — das braucht Tiefe hinter der Wand, die in der Raumplanung oft vergessen wird. Auch hier gilt: Je früher wir das wissen, desto eher ist die gewünschte Größe machbar.
- ▸Indoor-Module in feineren Pixelabständen für nahe Betrachtung
- ▸Outdoor-Module mit hoher Helligkeit für Tageslicht
- ▸Freie Formate: so breit und so hoch, wie die Fläche es verlangt
- ▸Bildverarbeitung und Zuspielung von Laptop, Medienplayer oder Kamera
- ▸Aufbau gehängt an Traversen oder gestellt auf Gerüst
- ▸Vorbereitung eurer Inhalte auf das tatsächliche Format
Jedes Setup wird auf Location, Gästezahl und Ablauf zugeschnitten — die Liste ist ein Ausgangspunkt, keine Packliste.
Was uns dazu oft gefragt wird.
Sinnvoller Einstieg ist die letzte Reihe: Was dort noch lesbar sein muss — Text, Gesichter, ein Logo — legt die Mindestgröße fest. Danach schauen wir, was an den Ort passt. Eine Wand, die größer ist als nötig, kostet vor allem Aufbauzeit.
Bei Tageslicht oder hellem Raum fast immer LED — ein Beamer kämpft dort gegen das Umgebungslicht und verliert. Im abgedunkelten Saal kann ein Beamer die günstigere und für große Flächen oft die vernünftigere Wahl sein. Wir sagen dir ehrlich, was in deinem Fall mehr bringt.
Ja — von Präsentation auf Video, auf Livebild, auf ein Standbild in der Pause. Wenn es mehr als ein paar Wechsel werden, ist jemand von uns am Platz sinnvoll; dann läuft das, ohne dass jemand aus eurem Team nervös wird.
Weniger, als früher, aber es ist kein Nebenverbraucher. Bei größeren Flächen und besonders bei hellen Outdoor-Modulen planen wir die Versorgung mit ein, statt sie an eine vorhandene Steckdose zu hängen.
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