LICHTTECHNIK

Licht hat
zwei Aufgaben.

Die erste ist unspektakulär: Man muss etwas sehen. Gesichter auf der Bühne, Stufen im Publikum, den Weg zur Bar. Die zweite ist die, an die alle denken: Aus einem Raum einen anderen machen. Die beiden Aufgaben widersprechen einander regelmäßig — helles, gleichmäßiges Licht macht jeden Raum zur Turnhalle, und Stimmungslicht allein lässt die Rednerin im Halbdunkel stehen. Der ganze Rest ist die Frage, wie man beides gleichzeitig hinbekommt.

TRAVERSEBÜHNEUPLIGHTSUPLIGHTSSEHEN UND STIMMUNG SIND ZWEI AUFGABEN

Warum die Wände mehr bringen als die Decke

Wer wenig Geld für Licht hat und trotzdem den größten sichtbaren Unterschied will, stellt es an die Wände. Uplights nehmen einem Saal das Deckenlicht-Grau und geben ihm eine Farbe — und zwar auf der ganzen Fläche, die der Gast den Abend über ansieht. Bewegte Scheinwerfer an der Decke sind beeindruckender, aber sie leuchten dorthin, wo ohnehin schon etwas passiert. Bei knappem Budget ist die Reihenfolge deshalb fast immer: erst die Wände, dann die Bühne, dann das Bewegte.

Wann sich bewegtes Licht lohnt

Moving Heads rechnen sich, wenn eine Veranstaltung mehrere Gesichter hat: Empfang, Reden, Show, Party. Dann stellt ein Gerät nacheinander das dar, wofür man sonst vier fest montierte bräuchte. Bei einem Abend, der durchgehend gleich aussieht, sind sie teure Dekoration. Wir fragen deshalb zuerst, wie viele verschiedene Situationen es gibt — nicht, wie groß der Raum ist.

Aufhängen, aufstellen, oder gar nicht

Licht muss irgendwo hin, und das entscheidet oft mehr als die Auswahl der Geräte. Nicht jede Decke darf belastet werden, nicht jeder Veranstalter darf bohren, und in historischen Räumen ist beides ausgeschlossen. Dann arbeiten wir mit Stativen und Bodengeräten — das sieht anders aus, kann aber genauso gut werden. Wichtig ist nur, dass wir es vorher wissen und nicht am Aufbautag.

Der Punkt, an dem Licht zu Strom wird

Licht ist das Gewerk, das am ehesten die Stromversorgung sprengt — besonders, wenn ältere Scheinwerfer im Spiel sind. LED hat das entschärft, aber nicht abgeschafft: Viele Geräte an einem Stromkreis bleiben viele Geräte an einem Stromkreis. Wir rechnen das vorher durch und sagen dir, ob die vorhandenen Steckdosen reichen. Mehr dazu auf der Seite zur Stromversorgung.

WOMIT WIR ARBEITEN
  • Uplights und LED-Washer für Wände, Säulen und Flächen
  • Bewegtes Licht (Spot, Wash, Beam) für wechselnde Situationen
  • Konventionelle Scheinwerfer für Bühne, Rednerpult und Publikum
  • Effekte: Strobe, Blinder, Nebel und Dunst — sparsam eingesetzt
  • Steuerung über DMX, vom kleinen Pult bis zum programmierten Ablauf
  • Traversen, Stative und Bodenplatten, wenn nichts gehängt werden darf

Jedes Setup wird auf Location, Gästezahl und Ablauf zugeschnitten — die Liste ist ein Ausgangspunkt, keine Packliste.

HÄUFIGE FRAGEN

Was uns dazu oft gefragt wird.

Für einfache Aufbauten ja — wir richten alles ein und erklären dir die Handvoll Knöpfe, die du wirklich brauchst. Sobald es Umbauten während der Veranstaltung gibt oder mehrere Programmpunkte, ist jemand von uns besser aufgehoben als eine Einschulung am Nachmittag.

Dann arbeiten wir vom Boden aus. Das ist in Lokalen, Schlössern und Zelten eher die Regel als die Ausnahme. Sag uns früh Bescheid — Bodenlösungen brauchen mehr Platz an den Rändern, und das muss in die Bestuhlung passen.

Das lässt sich nicht raten, aber rechnen. Wir brauchen dafür nur die Anzahl der Stromkreise und was sonst noch daran hängt — Küche und Heizung sind die üblichen Überraschungen.

Ja, bei überschaubaren Aufbauten. Du bekommst die Geräte geprüft, verkabelt vorbereitet und mit einer Erklärung, die kürzer ist als diese Seite. Bei allem, was gehängt wird, kommen wir mit.

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